Übergänge und Zwischenzeiten zwischen DDR und BRD in der Dokumentarfotografie

Das Ende der Arbeiterbewegung durch Agenda 2010, Hartz 4 und EU - mein Foto

Lieber den erotischen Akt als die nackte Armut? - Dokumentarfotografie, Politische Fotografie und Ablehnung

Wenn das IPhone reicht

Wenn das IPhone reicht

Ich habe mich von seinen Fotos sofort angesprochen gefühlt. Es wirkt für mich wie lebendige soziale Fotografie mitten aus dem…

Essays

Digitale Bilddokumentationen Soziale Kämpfe in der Region Remscheid Solingen bis 2009

Bilder erzeugen Erinnerungen, Vorstellungen oder führen zu Einsichten und ergeben im besten Fall Erinnerungskultur – für die, die dabei waren und für die, die nicht dabei waren. Das ist die Aufgabe von Dokumentarfotografie als Teil der Geschichtsschreibung. Meine Fotos hier zeigen, dass diese sozialen Entwicklungen überhaupt geschehen sind und dies bewußte Entscheidungen der Politik waren:…

Lieber den erotischen Akt als die nackte Armut? – Dokumentarfotografie, Politische Fotografie und Ablehnung

Dokumentarfotografie ist ein weites Feld. Für mich geht es im Kern darum sozial reale und oft regional oder überregional relevante Ereignisse und Situationen  festzuhalten, die später in der Summe  Entwicklungen zeigen. Was relevant war, kann man nur aus dem beurteilen, was man weiß und sieht. Deshalb ist das Dokumentieren so wichtig – Belegbarkeit setzt Dokumentierbarkeit…

Die Vergessenen und die vergessene Fotografie

Der Buchautor Édouard Louis schrieb auf spiegel.de über seine Kindheitserlebnisse: „Marine Le Pen sei die einzige, die von uns, von „den kleinen Leuten“ spräche, erklärten sie und machten sich auf ins Wahllokal. Alle anderen Kandidaten würden uns ignorieren. Das Gefühl der Unsichtbarkeit war das zentrale Element unseres Lebens, war allgegenwärtig und eine Obsession. Kein Tag…

Praxis

Digitales Bloggen bedeutet unablässige Veränderung

Dieser Blog ist etwas besonderes, weil er schon mehr als zehn Jahre besteht und ununterbrochen lebt. Er besteht solange, weil er nicht kommerziell ist und deshalb die persönliche Motivation alleine zählt. Und er hat alle Höhen und Tiefen durch, die man auch im persönlichen Leben haben kann.

Danach

So wie 1989 die DDR zu Ende ging und die BRD ein neues Land wurde – das neue Deutschland – so geht für mich 2019 das neue Deutschland zu Ende und es ist eine neue Zeit entstanden, in einem aktuell entgrenzten Land mitten in Europa.

Fotografie und Datenschutz und die DSGVO

Die EU-Datenschutzverordnung ist ein Thema, auch in der Fotografie und bei Videos. Die Aussagen dazu sind oft interessengeleitet. In einem Rechtsstaat kann man zwar Recht bekommen und dann hat man recht, aber es kommt dabei vor Gericht letztlich immer auf den Einzelfall an.

Streetfotografie und EU-Datenschutz – wie es klappen kann/könnte !?

Fotografieren ist digital ein Prozess der Datenverarbeitung in der Logik der EU-Datenschutzverordnung, wenn ich das richtig verstehe. Auch ich als Privatperson speichere im öffentlichen Raum nach dieser Logik Daten, wenn ich fotografiere und soll mich an diese Verordnung halten. So gesehen besteht die ganze Welt nur noch aus Daten, weil Daten und Digital quasi eins…

Was ist dokumentarischer Stil in der Fotografie?

Die Anforderung lautet Fotos im dokumentarischen Stil zu erstellen. Es sollen keine Architekturfotos werden, auf denen die Räume oder Gebäude gezeigt werden, sondern es soll dokumentarisch sein. Wenn ich dann nachfrage, was damit gemeint ist, wird es interessant. Und deshalb möchte ich das Ganze hier einmal aufgreifen. Dokumentarfotografie kann das Fotografieren von Gebäuden sein wie…

Eine neue alte Dimension der Streetfotografie – the pictorial treatment of locality

Ich las in dem Buch Unfamiliar Street Photography von Frau Bussard. Das Buch ist eher akademisch und für eine amerikanische Leserschaft gemacht aber lesenswert, leider nur auf Englisch. Frau Bussard greift einen Artikel von Osborne Yellott auf, der als erster über Street Photography / Strassenfotografie um 1900 schrieb und dort zwei Betrachtungsweisen unterscheidet: die Örtlichkeit…

Technik

Fotografie – Ich bin analog geblieben im Zeitalter der Sensorfotografie

„Der Mensch jedoch ist analog geblieben. Alle „Ergebnisse“ der externalisierten Fähigkeiten muss er mit seinen fünf Sinnen und seinem mit 40 Hertz getakteten Gehirn verarbeiten, was den Menschen in seiner technisierten Umwelt zur „Prozessbremse“ und damit zum „Risikofaktor“ werden lässt.“ So schreibt es Egon W Kreutzer und so sind wir bis heute. Umgangssprachlich sprechen wir…